Kein „Paulihaus“ – Wir bleiben laut!

Versammlung

Am 15.1.2021 findet vor dem Maharaja eine weitere Versammlung statt.
Erneut Support von Charlotte Ortmann (Sax /HH) und Nappy G (DJ /NY).

Die Versammlung findet 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr statt.

Impressionen aus Dezember 2020

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Fotos: Sebastian Linke

15.1.21 Versammlung: Kein „Paulihaus“ auf St. Pauli

+++ wir bleiben laut +++

St. Pauli Code JETZT!
15.1.21 Versammlung: kein "Paulihaus" auf St. Pauli  Wir bleiben laut!
15.1.21 Versammlung: kein „Paulihaus“ auf St. Pauli

Wir bleiben laut! Am 15.1.2021 folgt die nächste Versammlung vorm Maharaja.
Alles mit Abstand und Corona konform inkl. musikalischer Begleitung.

Wann?

15.1.2021 19:00-20:00 Uhr

Wo?

Maharaja: Neuer Pferdemarkt 34, 20359 Hamburg

Special Guests

Nappy G – DJ /NY
Charlotte Ortmann Saxophone /HH

Plakat zum Download

Versammlung 15.1.2021 Kein „Paulihaus“ auf St. Pauli

Herunterladen & teilen. Danke.

Impressionen aus Dezember 2020

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Fotos: Sebastian Linke

Neue Formulare für das Entwidmungsverfahren

Liebe Aktive,
wegen der hohen Gebühren, welche der Bezirk Hamburg-Mitte beim Entwidmungsverfahren ausgedacht hat (EUR 30,- bis EUR 2.000,-), habe wir 2 neue Formulare „Ex“ und „Ey“ verfasst:

Mit „Formular Ex“ kann man gebührenfrei aus dem Verfahren aussteigen – gleichzeitig der Verwaltung aber noch mal seine Meinung sagen.

Mit „Formular Ey“ bleibt man im Verfahren, nimmt die Verwaltung aber etwas deutlicher aufs Korn und stellt eine Reihe von Rückfragen. Hier löst man also Beschäftigung …und hoffentlich..weiteres Nachdenken aus. Auch hier kann man später noch gebührenfrei seinen Rücktritt erklären, falls das nötig werden sollte.

Euer St. Pauli Code JETZT!

Kundgebung gegen das „Paulihaus“

Ort: Neuer Pferdemarkt 34, 20359 Hamburg

Datum: Donnerstag, 10.12.2020

Zeit: 18:00 bis 18:45 Uhr

Special Guest

Nappy G (DJ /NY) und Charlotte Ortmann (Saxophone /HH)

St. Pauli Code JETZT! Kundgebung: kein „Paulihaus“ am Donnerstag 10.12.2020

PDF Plakat zum selber drucken

Hier findet ihr das Poster-PDF zur Kundgebung 10.12.2020.

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Die Veranstaltung findet ihr auch auf Facebook:
Kundgebung gegen das „Paulihaus“ 12.12.2020
Bitte teilen.

KEINE Entwidmung von WEGEFLÄCHEN im Stadtteil St. Pauli

Keine Endwidmung der Wegeflächen in St. Pauli

Mit der geplanten Entwidmung von Wegeteilflächen im Stadtteil St. Pauli sind wir nicht einverstanden. Betroffen sind auch unsere wertvollen Bäume.

+++ EILMELDUNG +++ EILMELDUNG +++ EILMELDUNG +++

Per Zufall haben wir erfahren, dass uns die Stadt Hamburg am Neuen Pferdemarkt öffentliche Wege- und Grünfläche wegnehmen will, um die Fläche dann an das Baukonsortium „Paulihaus“ und damit an den Multimilliardär Axel Oberwelland weiterzugeben. Aus diesem Grund hat sie im Amtlichen Anzeiger – den nur wenige Menschen täglich lesen – eine kleine Anzeige veröffentlicht, in der von dieser geplanten „Entwidmung von Wegeteilfläche auf St. Pauli“ die Rede ist.

+++ WIDERSPRUCH bis 06.12. +++ WIDERSPRUCH bis 06.12. +++

Nur noch bis zum 6.12. können noch Einwendungen gegen diese Privatisierung eingereicht werden. Schlau gemacht Hamburg! Wenn man niemandem erzählt, dass man widerstprechen kann, macht das auch keiner. Ihr Füchse!

Formular für Widerspruch

Hier findest du das Formular, um noch kurzfristig bis zum 6.12.2020 Widerspruch einzulegen. >> Formular E3 – Widerspruch Entwidmung

Wir als Anwohner*in von St. Pauli bzw. als Bürger*in Hamburgs erklären, dass wir gegen die geplante Entwidmung von Wegeflächen oder Wegeteilflächen im Bereich des geplanten „Paulihauses“ sind. Wir werden von der Maßnahme in unseren Interessen berührt, da wir diese Flächen bislang problemlos betreten können, sie nutzen und uns an ihnen erfreuen, insbesondere an den Bäumen im südlichen Bereich und an der Aussengastronomie des Restaurants Maharaja.

Die am 6.11.2020 im Amtlichen Anzeiger Nr. 96, S. 2251, veröffentlichte und geplante Änderung im Bereich des Neuen Pferdemarktes halten wir für schwer nachvollziehbar, verkehrsplanerisch zusammenhanglos und nicht ausreichend tief dargestellt und begründet. Zudem hat sie aus ökologischer Sicht und für das Stadtbild nachteilige Folgen.

Begründung

Die im Plan dargestellte Fläche ist bisher eine „öffentliche Wegefläche“, d.h. jede Bürgerin darf diese Fläche betreten – sie ist Teil des öffentlich nutzbaren Raums. Nach einer Entwidmung und Privatisierung der Fläche ist dies nicht mehr möglich. Dies sehe ich als erheblichen Nachteil an.

Die bislang leicht und einfach zu nutzenden Zugänge zum Rindermarktgelände, die auch historisch bedeutsam sind, werden sowohl optisch als auch verkehrlich durch die Entwidmung und die nachfolgend geplante Bürohausbebauung abgeblockt und unmöglich gemacht.

Im nördlichen Bereich, an der Verkehrskreuzung Neuer Kamp/Neuer Pferdemarkt, werden durch die Entwidmung zukünftige Möglichkeiten für öffentlich bedeutsame Nutzungen, etwa für wartende Fussgänger und Fahrradfahrer oder auch für zusätzliche Begrünungsmassnahmen erheblich eingeschränkt bzw. unmöglich. vgl. Anlage 5

Auf einem Teil der Fläche befindet sich eine Sondernutzung des öffentlichen Raums mit einer im Stadtteil besonders beliebten Aussen-gastronomie. Diese wird durch das Vorhaben der Entwidmung und Privatisierung gefährdet und verdrängt. Das führt zu einem unwiederbringlichen Verlust an vorhandener Lebensqualität im Stadtteil.

Zahlreiche alte Bäume, welche zusammen mit der Rindermarkthalle ein historisch wertvolles Ensemble bilden und optisch wie ökologisch vorteilhaft sind, werden durch die Entwidmung in ihrer Existenz unnötig gefährdet.

Die Reduzierung der Verkehrsfläche und des öffentlichen Raums sowie die Verschiebung der Baugrenze nach Westen und die massive Riegel-Bebauung widerspricht dem Bemühen des Stadtteils, die historische Rindermarkthalle für den Stadtteil sichtbar zu erhalten und mit dem Stadtteil bestmöglich zu verzahnen. Die west-östliche Blick- und Wegebeziehung von Neuen Pferdemarkt zum Rindermarktgelände wird durch das Vorhaben massiv behindert statt verbessert. vgl.  Anlage 3

Der Denkmalschutz hat in der Vergangenheit sich stark für den Erhalt der Mauer als nördlichen Abschluss und als sichtbare ehemalige Grenze des Rindermarktgeländes eingesetzt. Eine Verschiebung der westlichen Grenze und eine Privatisierung dieser öffentlichen Flächen erscheint  kontraproduktiv und wenig schlüssig oder vorteilhaft. vgl. Anlage 2

Die verkehrliche Lage am Neuen Pferdemarkt und am Neuen Kamp wird durch die vorgesehene Maßnahme nicht verbessert sondern erheblich verschlechtert. Falls in Zukunft breitere Fuss- oder Radwege entlang dieser vielbefahrenen Strassen geplant werden, so ist dies nach der hier vorge-sehenen Entwidmung der Wegeflächen deutlich schwerer umsetzbar. vgl. Anlage 5

Es wird von mir bezweifelt, dass es für den hier betroffenen Strassenraum eine aktuelle und langfristige Planung für den gesamten Strassen-querschnitt gibt, insbesondere unter Einbeziehung der neu hinzugekommenen zukunftsorientierten Anforderungen aus der „Behörde für Verkehr und Mobilitätswende„.  Ohne Einbeziehung der zukünftigen Anforderungen aus dem Bereich der „Mobilitätswende“ ist die geplante Entwidmung der Fläche ein schweres Versäumnis und eine Behinderung zukünftiger Entwicklungen. Erst wenn – nach einer übergeordneten, langfristigen Beplanung aller öffentlichen Flächen ersichtlich ist, dass die Flächen für eine zukünftige Widmung als öffentliche Wege- oder Platzflächen nicht mehr benötigt werden, kann eine Entwidmung überhaupt erst sinnvoll und verantwortbar sein. vgl. Anlage 3

Selbst wenn, nach einer übergreifenden verkehr-lichen und mit dem Stadtteil abgestimmten Planung, die Flächen für eine zukünftige Wege-nutzung nicht mehr benötigt werden, so ist als nächste Frage zu beantworten, ob andere öffent-liche Nutzungen für die Flächen, etwa als Erholungs-flächen oder für ökologische und soziale Mass-nahmen, in Betracht kommen. Erst nach einer Verneinung dieser Frage kommt die Möglichkeit einer Privatisierung – mit alternativen Nutzungskonzepten und mehreren Bewerbern über ein Konzeptausschreibungsverfahren – in Betracht.

Die Art der aktuellen Veröffentlichung im Amtsblatt wirft zusätzliche Fragen auf. So sind offenbar für die gleiche Fläche zwei unterschiedliche amtliche Veröffentlichungen erfolgt, eine am 1. September 2020, S. 1678 und eine am 6. November 2020, S. 2251. Unklar ist, ob und wann die erste Veröffentlichung zurückgenommen wurde. Zwei nahezu gleich-lautende, aber unterschiedliche Veröffentlichungen würden jedoch einen verfahrenstechnischen Widerspruch ergeben. In der Veröffentlichung vom 6. November 2020 ist allerdings kein Hinweis auf die vorausgegangene, möglicherweise fehlerhafte Veröffentlichung zu finden. vgl. Anlage 1

Aus dem sehr knapp bemessenen Text der Anzeige lässt sich nicht erkennen, wie tief und umfangreich die Voruntersuchungen zu dieser Fläche vor dem Antrag zur Entwidmung waren. Eine Abwägung der Vor- und Nachteile z.B. im Bereich des Verkehrs, des Stadtbildes oder bei dem Thema Grünflächen ist – so scheint es – offenbar bislang nicht durchgeführt worden. Auch ist unverständlich, warum die in 2010 erheblich kritisierte Bebauungsvariante, die jedoch noch deutlich zurückhaltender war und keine Ausweitung der Grundstücksgrenze nach Westen vorgesehen hatte sowie einen Erhalt des Zugangs zum Rindermarktgelände im mittleren Grundstücks-bereich vorsah, nun durch eine noch massiveren Bebauung inklusive einer Entwidmung öffentlicher Flächen ersetzt wurde. Nachvollziehbare Begrün-dungen sind zumindest nicht publiziert oder im Stadtteil kommuniziert worden. vgl. Anlage 4

Eine Verschlechterung der verkehrlichen Lage und eine Vernichtung von Grünflächen sehe ich als einen erheblichen Abwägungsmangel an. Dieser Abwägungsmangel stellt möglicherweise ein Verstoss gegen das in § 1 BauGB formulierte allgemeine Vorsorgeprinzip dar, da nicht erkennbar ist, dass die Bereiche Wohl der Allgemeinheit, Erhalt der Lebensgrundlagen, Baukultur, Luftqualität, Klimaschutz ausreichend genau von der Verwaltung ermittelt und bewertet wurden.

Im Untergrund befinden sich, so ist zu vermuten, öffentliche Abwassersiele und Infrastruktur-leitungen. Diese Siele und Leitungen werden nach einer Entwidmung und Bebauung der Fläche schwerer erreichbar sein. Dadurch und durch die Baumassnahme können für die Öffentlichkeit Nachteile und zusätzliche Kosten entstehen. Deshalb eine Rückfrage: Befinden sich in diesem Bereich öffentliche Siele oder Leitungen? Sind diese Siele oder Leitungen von den geplanten Entwidmungs- und Baumaßnahmen betroffen? Entstehen aus dem Bauvorhaben zusätzliche Kosten, welche für die öffentliche Seite in irgendeiner Form wirksam werden? Wenn ja, welche?

Sämtliche Flächen, sowohl die bislang öffentliche Wegefläche als auch die angrenzenden Flächen, wurden nicht öffentlich ausgeschrieben. Konzepte für alternative Nutzungen wurden nicht abgefragt. Hier ist eine bedenkliche Einseitigkeit bei der Planungsvorbereitung erkennbar. Ein neutrales Amtsermittlungsverfahren hat – so scheint es – nicht im ausreichenden Umfang stattgefunden. Die Vorteilsgewährung und Bevorzugung einer einzigen Lösung entspricht nicht dem Neutralitätsprinzip einer öffentlichen Bauverwaltung. Die fehlende Neutralität bei der Abwägung der Vor- und Nachteile sollte deshalb nachgeholt werden, bevor ein sachgerechtes Verfahren einer möglichen Entwidmung weiter fortgeführt werden kann.

Die Budapester Strasse und der Neue Pferdemarkt sind vom Autoverkehr und in dessen Folge von  Lärmimmissionen und Luftschadstoffen, wie z.B. Feinstaub, stark belastet. Die vorhandenen, jahrzehnte alten Bäume und Hecken reduzieren den Feinstaub und verbessern die Luft. Die Entwidmung und Bebauung der Fläche würde die Situation verschlechtern, statt zu verbessern.

Bislang gibt es zwischen den zwei niedrigen eingeschossigen Gebäuden westlich der Rindermarkthalle einen, historisch begründeten, Zugangsbereich vom Neuen Pferdemarkt zum Rindermarktgelände. Diese Zugangsmöglichkeit würde durch die Entwidmung und Privatisierung der Fläche entfallen. Die Bedingungen für den Betrieb und die langfristige Nutzbarkeit des Rindermarkt- würden verschlechtert. vgl. Anlage 2, 4 und 5

Der Bezirk Hamburg-Mitte hatte einen Bebauungsplan versprochen. Laut Protokoll zur Machbarkeitsstudie Alte Rindermarkthalle wurde von Michael Mathe als Vertreter des Bezirks Hamburg-Mitte am 28.6.2010 zugesagt: „Nach der Vergabeentscheidung würde sich dann ein Bebauungsplanverfahren anschließen, um das erforderliche neue Planungsrecht zu schaffen. Bei diesem sei im Rahmen der gesetzlichen Beteili-gungsrechte auch wieder allen Bürgerinnen und Bürgern und weiteren Betroffenen die Gelegenheit gegeben, sich zum Vorhaben zu äußern.“
Die nun geplante, vorgezogene Entwidmung greift dem versprochenen Verfahren vor.
Eine Entwidmung der Fläche macht nur Sinn, wenn die Fläche tatsächlich langfristig anders genutzt werden soll und dafür „zuvor“ neues Baurecht geschaffen wurde. Neues Baurecht kann aber nur durch einen Bebauungsplan inklusive Bürger-beteiligung geschaffen werden. Der dafür erforderliche Aufstellungsbeschluss für einen neuen Bebauungsplan wurde vom Bezirk Hamburg-Mitte  aber bislang nicht verabschiedet.
Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, öffentliche Wegefläche „vorab“ zu privatisieren, da während der Bebauungsplanung und der damit verbundenen Bürgerbeteiligung möglicherweise noch bessere Lösungen für diese Flächen entstehen und eine entwidmete und zuvor privatisierte Grundstücks-fläche diese Lösungen behindern oder sogar unmöglich machen könnte.

KEINE Entwidmung von WEGEFLÄCHEN im Stadtteil St. Pauli – Anlage 1

KEINE Entwidmung von WEGEFLÄCHEN im Stadtteil St. Pauli – Anlage 1

KEINE Entwidmung von WEGEFLÄCHEN im Stadtteil St. Pauli – Anlage 2

KEINE Entwidmung von WEGEFLÄCHEN im Stadtteil St. Pauli – Anlage2

KEINE Entwidmung von WEGEFLÄCHEN im Stadtteil St. Pauli – Anlage 3

KEINE Entwidmung von WEGEFLÄCHEN im Stadtteil St. Pauli – Anlage 3

KEINE Entwidmung von WEGEFLÄCHEN im Stadtteil St. Pauli – Anlage 4

KEINE Entwidmung von WEGEFLÄCHEN im Stadtteil St. Pauli – Anlage 4

KEINE Entwidmung von WEGEFLÄCHEN im Stadtteil St. Pauli – Anlage 5

KEINE Entwidmung von WEGEFLÄCHEN im Stadtteil St. Pauli – Anlage 5

KEINE Entwidmung von WEGEFLÄCHEN im Stadtteil St. Pauli – Anlage 6b

KEINE Entwidmung von WEGEFLÄCHEN im Stadtteil St. Pauli – Anlage 6b

Paulihaus: „Merci für Nichts“

Podcast: St. Pauli nu*de Paulihaus: "Merci für Nichts"

Hier findet ihr das Interview mit Erik Hauth vom Podcast St. Pauli nu*de aus September.

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Walk of Shame: Wir danken über 800 Menschen

Impressionen

Wir danken über 800 Menschen, die -trotz Schmuddelwetter – am 21.11.2020 mit uns auf die Straße gegangen sind um ein Zeichen gegen den Immobilienfilz dieser Stadt zu setzen.

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Fotos: Margit Czenki, Birgit Otte, Sebastian Linke

Ein starkes Zeichen der Solidarität und der Vernetzung

Neben uns haben 12 weitere Initiativen zum Walk of Shame aufgerufen und ihn unterstützt. Ein starkes Zeichen der Solidarität und der Vernetzung (Initiative Sternbrücke, Viva la Bernie, Initiative Esso Häuser, WOHL ODER ÜBEL, Park Fiction, St. Pauli selber machen, Gängeviertel, St. Pauli-Archiv, Centro Sociale, St. Pauli Office, Gnadenkoppel e. V., fux eG)

Danke!

Shame, Shame, Shame… Stoppt das Paulihaus.
Walk of Shame Demo am 21.11.2020 startet am Millerntor Platz 1.

Walk of Shame Soundtrack

Wir haben von euch viel Lob für unsere Musikauswahl am Samstag erhalten. Wer sich die Playlist nach Hause holen will, kann das jetzt tun. Auf Spotify findet ihr den Sound zum Walk of Shame.

Hier findet ihr die Spotify Playlist.

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Pressemeldung der Initiative Sternbrücke

Initiative Sternbrücke
Initiative Sternbrücke

Bündnis: Samstag „Walk of Shame“ durch St. Pauli und die Schanze

Petition: Fast 11.000 für den Erhalt der Sternbrücke – Tendenz steigend!

Politische Auseinandersetzung wird härter 

Im breiten Bündnis mit weiteren Initiativen aus St. Pauli lädt die Initiative Sternbrücke am Samstag ab 15 Uhr zu einem „Walk of Shame“, bei dem mehrere aktuelle Fehlplanungen des Senates besichtigt und erläutert werden, darunter auch die Sternbrücke.

Die Petition für den Erhalt der Sternbrücke hatte am Montag die Marke von 10.000 Unterstützer:innen erreicht und liegt inzwischen bei fast 11.000.

Die Initiative Sternbrücke begrüßt die klare Positionierung der SPD Altona gegen den derzeitigen Brückenentwurf und die gestrige Entscheidung des Verkehrsausschusses in der Bürgerschaft, im Dezember mit Expert:innen eine Anhörung zur Sternbrücke durchzuführen.

Stefan Steinberg, Sprecher der Initiative Sternbrücke: 

„Dem Senat weht aus Altona und St. Pauli eine steife Brise ins Gesicht. Der Walk of Shame im breiten Bündnis mit anderen Initiativen ist ein klares Signal: So wollen wir nicht regiert werden. Die klare Positionierung der SPD Altona zur Sternbrücke gibt Rückenwind. Die Expert:innenanhörung in der Bürgerschaft macht deutlich, dass auch die Hamburger Parlamentarier:innen von der Senatslinie zur Brücke nicht überzeugt sind.“

Am morgigen Samstag, den 21. November sind alle Hamburgerinnen und Hamburger eingeladen, ab 15 Uhr ab dem Millerntorplatz den „Walk of Shame“ mitzulaufen. Die Initiativen „St. Pauli Code JETZT!“, Viva la Bernie, Initiative Esso Häuser, WOHL ODER ÜBEL, St. Pauli selber machen, Park Fiction und die Initiative Sternbrücke folgen der Spur des Geldes, einmal quer durch St. Pauli. Kommt alle mit – auf eine Safari zu Immobilien und Verbrechen und zu Förderfällen, die sich als Milliardär entpuppen. Spazier mit gegen Büroklotz, Monsterbrücke und Verdrängung und für ein buntes St. Pauli. 
(Infos unter: https://www.stpaulicodejetzt.de/)

In der Petition für den Erhalt der Sternbrücke fordern die Unterzeichnenden Bürgermeister Peter Tschentscher und Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank auf, das laufende Planfeststellungsverfahren für die Monsterbrücke unverzüglich zu stoppen und das Verlangen für die Aufweitung der Stresemannstraße und die Finanzierungszusage in Höhe von 60 Mio EUR an die Deutsche Bahn zurückzunehmen. Stattdessen sollte der Senat endlich ein transparentes Beteiligungsverfahren mit Anwohnenden und Betroffenen für die Sanierung der alten Brücke und mit zweispuriger Verkehrsführung auf der Stresemannstraße beginnen. (Infos unter: https://www.change.org/sternbruecke)

Kontakt für Rückfragen: presse@initiativesternbruecke.org

Pressemitteilung – WALK OF SHAME – Pressekit


Pressemitteilung – download-link für Bilder unten

Samstag 21. November, 15 Uhr ab Millerntor

Unter dem Hashtag #stpaulicodejetzt rufen 13 Initiativen zu einer „Demonstration als Spurensuche“ auf. Am Samstag geht es auf die Suche nach dem „Förderfall Milliardär“. Begleitet wird die Aktion von einer satirischen Plakatkampagne: Die Bürger*innen können mit Smartphone und Internet die Aufklärungsarbeit gegen die „Neuen Kiezgangster“ unterstützen. 

>> Download Pressekit

Walk of Shame Demo am 21.11.2020 von St. Pauli Code JETZT!

„Kombiniere: Werther’s vertreibt Echte Originale!“ Mit einer ungewöhnlichen Plakatkampagne im Stil der 50erjahre werben 13 Initiativen aus St. Pauli und benachbarten Stadtteilen für den St. Pauli Walk of Shame.  In einem aufklärerischen Rundgang sucht die Demonstration all jene Orte und Organisationen auf, die an der Entwicklung des sogenannten „Paulihauses“ beteiligt sind – jenes Projekts also, dass die Wochenzeitung DIE ZEIT mit der Titelzeile „In Berlin Milliardär, in Hamburg Förderfall“ auf den Punkt gebracht hat. 

Um das skandalträchtige Geflecht aus privaten Firmen und städtischer Verwaltung aufzudecken und bekannt zu machen, hat sich die Initiative „St. Pauli Code JETZT!“ eine satirische Form ausgedacht: An den Wänden des Rotlichtbezirks fahnden Poster im Stil des Wirtschaftswunder-Detektivs „Nick Knatterton“ nach der neuen „Knoppersbande“, und die Bevölkerung soll den „Meisterdetektiv Hercule Merlot“  mit dem eigenen Smartphone unterstützen.

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind natürlich „rein zufällig“. So wie bei „Alec Oberwellness“, unschwer zu erkennen als milliardenschwerer Erbe Oberwelland des Storck Süßwarenkonzerns (Werther’s, Knoppers, nimm2…) über den es auf dem „Fahndungsplakat“ heißt: „Der Chef der Knoppersbande steht von Geburt an im Schatten von Vater Klaas. Statt Liebe bekam der kleine Alec Geld. Und Zucker. Heute rächt er sich. An der Welt, an Sankt Pauli. Am Pferdemarkt hat er seine Drückerkolonne, die „Pahnik-Macherei“, auf das indische Lokal Maharaja angesetzt. Als Förderfall verkleidet ergaunert sich der Berliner Milliardär Baugenehmigung und Erbpachtvertrag. Sein Ziel: Das lebendige Lokal vertreiben, damit der Neue Pferdemarkt genauso kalt und einsam wird, wie sein Herz.“

Hintergrund: Nur weil die Werbe-Agentur des Süßwarenherstellers, die Pahnke Markenmacherei, teil des Paulihaus-Baukonsortiums ist, gilt das Projekt als „Wirtschaftsförderfall“ – und kann so die üblichen langen Wege demokratischer Einflussnahme auf Planung umgehen.

Auch auf die Frage, wer denn den schlauen Schachzug erdacht haben mag, weiß die satirische Kampagne eine Antwort. Denn Teil des Konsortiums sind außer der Agentur „Alte Hasen“ wie die privatisierte STEG unter der Leitung von „Rechenfinger Jo“, und das sogenannte „Hamburg Team“, ein Projektentwicklungsfirma des ehemaligen STEG-Chefs Peter Jorzick, in der Kampagne unschwer als „Steine Peter“ zu erkennen. Über den „Strippenzieher des Konsortiums“ wissen die Aktiven zu berichten, dass sein Unternehmen praktischerweise unter derselben Adresse am Millerntorplatz logiere, wie die staatliche Liegenschaft.

„Steine Peters“ Motto bringt den argumentativen Ansatz des Walk of Shame auf den Punkt: „Amateure begehen Verbrechen – Profis machen Verträge“. Denn die neuen „Kiezgauner“ handeln streng genommen nicht ganz illegal. Ihre Immobilienvorhaben werden nur auffällig stark finanziell unterstützt (6 Millionen Euro Steuergeld will Hamburg allein für die Herstellung des Grundstücks zahlen) und arbeiten an den im Baurecht verankerten demokratischen Notbremsen und Mitbestimmungsinstrumenten vorbei. Und das ist nur möglich durch die Konstruktion des Wirtschaftsförderfalls. Und der ist hier Milliardär und Bonbon-Produzent. Verdrängt werden dadurch hundert Jahre alte Gebäude, das Restaurant Maharaja, das denkmalgeschützte Rinderhallenensemble wird beschädigt, St. Paulis kümmerlicher Baumbestand empfindlich dezimiert.

Damit sind die Initiativen nicht einverstanden.

Kombiniere:  Der Drops ist noch nicht gelutscht!  

Walk of Shame Demo am 21.11.2020 startet am Millerntor Platz 1.

Organisiert von St. Pauli Code JETZT! und St. Pauli selber machen!

sowie:
der Initiative Sternbrücke: Sie kämpft für die Erhaltung der denkmalgeschützten Sternbrücke und den Kulturort Sternbrücke mit seinen Clubs und Bars.

Viva La Bernie: Sie wollen den Werkhof in der Bernstorffstraße 117 erhalten, in dem über hundert Handwerker und Künstler wohnen und arbeiten.Die Initiative Esso-Häuser: setzt sich nach wie vor ein für eine Politik, die sich an den Bedürfnissen der Menschen auf St. Pauli orientiert und nicht an den Profitinteressen der Immobilienwirtschaft!

Nach dem Abriss der Esso-Häuser hat sie eine umfassende Beteiligung der Menschen auf St. Pauli an der Neubauplanung erkämpft. Dabei wurde in der PlanBude der St.Pauli-Code entwickelt, der als Leitlinie für alle Neubauprojekte auf St. Pauli verbindlich gelten soll.Park Fiction: Park Fiction: Ein politisch-künstlerisches Projekt, das 1995 – 2005 die Wunschproduktion für den gleichnamigen Park statt Bebauung organisiert hat und seit diesem Sommer Ideen für den Betonstreifen an der Elbe sammelt

Wohl oder Übel: Sie haben mit dem Stadtteilwohnzimmer in der Wohlwillstraße 10 einen selbstorganisierten, kulturellen Anlaufpunkt für den Stadtteil geschaffenSt. Pauli selber machen: Eine Plattform für Alle, die den Stadtteil solidarisch gestalten wollen. Wir greifen die Themen auf, die den Stadtteil beschäftigen, damit St. Pauli ein lebenswerter Stadtteil bleibt>

St. Pauli Office: Seit 2006 bieten sie Stadtteilrundgänge auf Sankt Pauli an — von Menschen aus dem Viertel gemacht für Interessierte aus aller Welt!St. Pauli Archiv: setzt sich mit Geschichte und Gegenwart dieses einmaligen Viertels auseinander und zeigt anhand von Rundgängen, Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen die Vielfältigkeit St. Paulis.

Centro Sociale: Das Centro Sociale ist ein autonomer Nachbarschaftstreff, der 2008/2009 von vielen Anwohner*Innen erkämpft wurde, um einen Gegenpunkt zur zunehmenden Kommerzialisierung des Viertels zu schaffen.

Verein Gängeviertel: Seit 2009 sschützt der Verein das historische Gängeviertel vor Verfall und Abrissund hat in der Hamburger Innenstadt einen Raum geschaffen, in dem Neues entstehen kann durch Kunst, Kultur und Gespräche, in Ateliers, Wohnungen und sozialen Projekten.

Gnadenkoppel e.V.: Ist ein Wohnprojekt, bestehend aus 19 genossenschaftlichen Wohnungen. Die Bewohner*innen sind überwiegend Menschen, die bereits vorher im Stadtteil St. Pauli gewohnt haben und sich seit Jahren kennen.

fux eG: Will aus der ehemaligen Viktoria-Kaserne in Hamburg-Altona dauerhaft einen gemeinschaftlich betriebenen Produktionsort für Kunst, Kultur und Gestaltung, Gewerbe und Bildung, kleine Firmen sowie soziale Organisationen machen.

KAMPAGNE ZUM DOWNLOAD – ALLE BILDER HONORARFREI ZU VERWENDEN IM ZUGE DER BERICHTERSTATTUNG ÜBER WALKOFSHAME; PAULIHAUS; STPAULICODEJETZT:

Demo am 21.11.2020 – Walk of Shame

Walk of Shame Plakat zum selber ausdrucken. 21.11.2020 geht's los.
Walk of Shame Plakat zum selber ausdrucken. 21.11.2020 geht's los.

Lieber Nachbar*Innen, liebe Kiezfreund*Innen!

Wir laden euch ein zur lehrreichsten Demo eures Lebens, dem Sankt-Pauli-Walk-of-Shame. Gemeinsam folgen wir der Spur des Geldes, einmal quer durch St. Pauli. Kommt alle mit – auf eine Safari zu Immobilien und Verbrechen, zu Förderfällen, die sich als Milliardär entpuppen. G.M.B.H. & Nutella-Bande war gestern. Die neuen Kiezgauner kobern für Knoppers und Betongold, dealen Werther’s und Werte und verstehen sich gut mit staatlichen Stellen. Spazier mit gegen Büroklotz & Verdrängung am Neuen Pferdemarkt. Geh auf die Straße für ein buntes Stadtbild und die Erhaltung von Kulturorten!

Wann?

21.11.2020, 15 Uhr

Wo?

Millerntor Platz 1, 20359 Hamburg St. Pauli

Sicherheit / COVID-19

Alle COVID-19 Auflagen werden selbstverständlich eingehalten.
Insbesondere wird auf genügend Abstand sowie die Maskenpflicht geachtet.

Wir sind nicht allein!

Wir vernetzen uns und kämpfen gemeinsam. Der Walk of Shame wird mitgestaltet und begleitet von:

Initiative Sternbrücke

Initiative Sternbrücke: Sie kämpft für den Erhalt der denkmalgeschützten Sternbrücke und den Kulturort Sternbrücke mit seinen Clubs und Bars.

Viva La Bernie

Viva La Bernie: Sie wollen den Werkhof in der Bernstorffstraße 117 erhalten, in dem über hundert Handwerker und Künstler wohnen und arbeiten.

Esso-Häuser

Initiative Esso-Häuser: setzt sich nach wie vor ein für eine Politik, die sich an den Bedürfnissen der Menschen auf St. Pauli orientiert und nicht an den Profitinteressen der Immobilienwirtschaft!
Nach dem Abriss der Esso-Häuser hat sie eine umfassende Beteiligung der Menschen auf St. Pauli an der Neubauplanung erkämpft. Dabei wurde in der PlanBude der St.Pauli-Code entwickelt, der als Leitlinie für alle Neubauprojekte auf St. Pauli verbindlich gelten soll.

Park Fiction

Park Fiction: Ein politisch-künstlerisches Projekt, das 1995 – 2005 die Wunschproduktion für den gleichnamigen Park statt Bebauung organisiert hat und seit diesem Sommer Ideen für den Betonstreifen an der Elbe sammelt.

Wohl oder Übel

Wohl oder Übel: Sie haben mit dem Stadtteilwohnzimmer in der Wohlwillstraße 10 einen selbstorganisierten, kulturellen Anlaufpunkt für den Stadtteil geschaffen.

St. Pauli selber machen

St. Pauli selber machen: Eine Plattform für alle, die den Stadtteil solidarisch gestalten wollen. Wir greifen die Themen auf, die den Stadtteil beschäftigen, damit St. Pauli ein lebenswerter Stadtteil bleibt.

St.Pauli Office

St.Pauli Office: Seit 2006 bieten sie Stadtteilrundgänge auf Sankt Pauli an — von Menschen aus dem Viertel gemacht für Interessierte aus aller Welt!

St. Pauli Archiv

St. Pauli Archiv: setzt sich mit Geschichte und Gegenwart dieses einmaligen Viertels auseinander und zeigt anhand von Rundgängen, Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen die Vielfältigkeit St. Paulis.

Centro Sociale

Das Centro Sociale ist ein autonomer Nachbarschaftstreff, der 2008/2009 von vielen Anwohner*Innen erkämpft wurde, um einen Gegenpunkt zur zunehmenden Kommerzialisierung des Viertels zu schaffen.

Gängeviertel

Gängeviertel: Seit 2009 sschützt der Verein das historische Gängeviertel vor Verfall und Abrissund hat in der Hamburger Innenstadt einen Raum geschaffen, in dem Neues entstehen kann durch Kunst, Kultur und Gespräche, in Ateliers, Wohnungen und sozialen Projekten.

Gnadenkoppel e.V.

Gnadenkoppel e.V. ist ein Wohnprojekt, bestehend aus 19 genossenschaftliche n Wohnungen. Die Bewohner*innen sind überwiegend Menschen, die bereits vorher im Stadtteil St. Pauli gewohnt haben und sich seit Jahren kennen.

fux eG

fux eG: Will aus der ehemaligen Viktoria-Kaserne in Hamburg-Altona dauerhaft einen gemeinschaftlich betriebenen Produktionsort für Kunst, Kultur und Gestaltung, Gewerbe und Bildung, kleine Firmen sowie soziale Organisationen machen.

Wohnprojekt Parkhaus e.V. am Pinnasberg

Parkhaus: Das erste eigene Wohnprojekt der Genossenschaft St.Pauli Hafenstraße eG. Entstanden als Ergebnis des jahrelangen Kampfes von Anwohner*Innen für den Park Fiction. Weniger anzeigen

Download: Walk of Shame Plakat

Hier gibt es das Plakat zum selber drucken:
>> Demo-Walk-of-Shame-A4.pdf